FLUCHTEN
Ein Kunstprojekt des Diözesan-Caritasverbands für das Erzbistum Köln e.V.

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Im musikalischen Routinebetrieb wird das kaum wahrgenommen: das Wort „Fuge“ stammt vom lateinischen „fuga“ ab - dem Wort für Flucht. Dieser Musikform ist eigen, dass sich das Hauptmotiv immer wieder in anderen Stimmen wiederholt ("durch die Stimmen flieht") und in unterschiedlichen Tonzusammenhängen auftaucht. Die Rolle des Motivs im Zusammenklang ändert sich dadurch stets, findet aber jeweils zu einer gemeinsam mit den anderen Stimmen klingenden Form.
Das hervorstechende Qualitätsmerkmal von Johann Sebastian Bachs „Die Kunst der Fuge“ (1751, BWV 1080) ist, dass sie musikalische Zusammenhänge systemisch wahrnimmt und in überzeugende künstlerische Form bringt. Das komplizierte Miteinander dieser Konstruktion klingt zudem harmonisch. Mit den heutigen Fluchtszenarien hat das möglicherweise mehr zu tun, als man im ersten Moment denkt. J.S.
Mehr zum Thema "Die Kunst der Fuge"
Johann Sebastian Bach: Die Kunst der Fuge, 1751, Titelblatt
Diese Seite begleitet das Kunstprojekt als Entwicklungsplattform.